Gelbmasken-Sperlingspapagei (Forpus xanthops)
Forpus xanthops (Salvin, 1895) – Gelbmaskenpapagei; E: Yellow-faced Parrotlet. — (Konspez. mit F. coelestis?). Nord-Peru.
Hier sind detaillierte Informationen über den Gelbmasken-Sperlingspapagei (Forpus xanthops):
Systematik:
- Wissenschaftlicher Name: Forpus xanthops
- Familie: Papageien (Psittacidae)
- Ordnung: Papageienvögel (Psittaciformes)
- Verwandtschaft: Der Gelbmasken-Sperlingspapagei gehört zur Gattung Forpus, die für ihre kleinen, kompakten Papageienarten bekannt ist.
Verbreitungsgebiet:
- Der Gelbmasken-Sperlingspapagei ist ein endemischer Vogel Perus.
- Er kommt hauptsächlich in den Trockenwäldern und Buschlandschaften im nördlichen Peru vor, insbesondere in den Regionen entlang des Rio Marañón.
- Sein Lebensraum ist durch Trockenheit geprägt, und er bevorzugt Gebiete in Höhen zwischen 500 und 1500 Metern.
Ernährung:
Natürliche Ernährung:
In freier Wildbahn ernährt sich der Gelbmasken-Sperlingspapagei von:
- Samen von Gräsern und Büschen
- Früchten und Beeren
- Blüten und möglicherweise auch Nektar
- Gelegentlich kleinen Insekten oder deren Larven (zur Ergänzung des Proteinbedarfs).
Ernährung in der Voliere:
In Volierenhaltung wird eine abwechslungsreiche Ernährung empfohlen:
- Ein Papageienfutter-Mix mit kleinen Samen (z. B. Kanariensaat, Hirse)
- Frisches Obst und Gemüse (Apfel, Karotten, Gurke)
- Gekeimte Samen und Kräuter
- Kalzium- und Mineralstoffergänzungen, z. B. Sepiaschale
Fortpflanzung:
In der Natur:
Der Gelbmasken-Sperlingspapagei brütet in Höhlen, häufig in Baumhöhlen oder Felsspalten.
- Brutzeit: Variiert, aber oft mit der Regenzeit synchronisiert.
- Gelegegröße: 4–6 Eier.
- Brutdauer: Ca. 20–22 Tage.
- Die Küken verlassen das Nest nach ca. 4–5 Wochen, werden aber von den Eltern weiterhin gefüttert.
In der Voliere:
- Geeignete Nistkästen: Holzkästen mit einer Größe von etwa 20 x 20 x 25 cm.
- Das Brutverhalten ist ähnlich wie in der Natur.
- Eine proteinreiche Ernährung während der Brutzeit ist wichtig.
- Es ist notwendig, die Paare genau zu beobachten, da es bei Unverträglichkeiten zu Aggressionen kommen kann.
Schutzstatus:
Gefährdung: Der Gelbmasken-Sperlingspapagei ist laut der IUCN als gefährdet (Endangered) eingestuft.
Gründe für die Gefährdung:
- Lebensraumverlust durch Abholzung und landwirtschaftliche Nutzung.
- Der Fang für den Heimtierhandel, obwohl dies mittlerweile stark reguliert ist.
Schutzmaßnahmen:
- Einrichtung von Schutzgebieten im natürlichen Verbreitungsgebiet.
- Förderung der Nachzuchtprogramme in menschlicher Obhut.
- Strenge Kontrollen gegen illegalen Handel.
Fazit:
Der Gelbmasken-Sperlingspapagei ist ein faszinierender, aber stark bedrohter Vogel. Seine Anpassungen an ein trockenes Habitat und sein charmantes Verhalten machen ihn einzigartig.
Die Haltung in Volieren kann zum Artenschutz beitragen, erfordert jedoch Fachwissen und Hingabe. Schutzmaßnahmen in der Natur sind entscheidend, um die Art langfristig zu bewahren.
Hinweis: Ein Teil oder der gesamte Inhalt dieses Beitrags wurde mithilfe von KI generiert. >Impressum<