Grünbürzel Sperlingspapagei (Forpus passerinus)

Grünbürzel Sperlingspapagei (Forpus passerinus)

Grünbürzel Sperlingspapagei (Forpus passerinus)
Grünbürzel Sperlingspapagei (Forpus passerinus)

Der Grünbürzel-Sperlingspapagei (Forpus passerinus) ist eine der kleinsten Papageienarten und gehört zur Gattung Forpus innerhalb der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae).

Systematik:

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
  • Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
  • Gattung: Sperlingspapageien (Forpus)
  • Art: Grünbürzel-Sperlingspapagei (Forpus passerinus)

Verbreitungsgebiet:
Der sind ist in Mittel- und Südamerika beheimatet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Panama über Kolumbien bis nach Venezuela.

Grünbürzel-Sperlingspapagei-(Forpus passerinus) Männchen. Aufnahme entstand auf der AZ-Bundesschau in Kassel November 2023
Männchen 1,0 – Aufnahmen entstanden auf der AZ-Bundesschau in Kassel November 2023.
Grünbürzel-Sperlingspapagei-(Forpus passerinus) Weibchen. Aufnahme entstand auf der AZ-Bundesschau in Kassel November 2023

Weibchen 0,1

Grünbürzel-Sperlingspapagei-(Forpus passerinus) Weibchen. Aufnahme entstand auf der AZ-Bundesschau in Kassel November 2023

Weibchen 0,1

Grünbürzel-Sperlingspapagei-(Forpus passerinus) Männchen. Aufnahme entstand auf der AZ-Bundesschau in Kassel November 2023

Männchen 1,0

Ernährung:
In freier Wildbahn ernähren sich Grünbürzel-Sperlingspapageien hauptsächlich von Samen von Gräsern und Kräutern sowie von Blüten, Knospen, Beeren und Früchten. Es wurde auch beobachtet, dass sie die Samen von Obstbäumen wie Annona sp. und Guave fressen.

Fortpflanzung im Freiland:
Grünbürzel-Sperlingspapageien bilden starke Paarbindungen und wechseln nur selten den Partner. Sie brüten während der Regenzeit (Mai bis November), wobei jede Unterart in unterschiedlichen Monaten brütet. Die Nester werden in Baumhöhlen oder in Höhlungen von hölzernen Zaunpfählen angelegt. Ein Gelege besteht aus bis zu sieben Eiern und die Jungvögel verlassen nach etwa 40 Tagen das Nest.

Fortpflanzung in der Voliere:
In menschlicher Obhut erreichen Sperlingspapageien die Geschlechtsreife im Alter von 6 bis 12 Monaten. Für die Zucht empfiehlt sich die Haltung in Boxen*). Die Haltung mehrerer Paare in einer Voliere kann zu Reibereien führen, daher sollte die Zucht paarweise erfolgen. Die Weibchen legen vier bis acht Eier, die Brutdauer beträgt etwa 20 bis 22 Tage. Die Jungvögel werden im Alter von 10 bis 12 Tagen beringt und verlassen nach ca. 40 Tagen das Nest.
*) -> Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von Papageien beachten

Schutzstatus:

Der Schutzstatus des Grünbürzel-Sperlingspapageis (Forpus passerinus) basiert auf internationalen und nationalen Maßnahmen zum Erhalt seiner Bestände. Hier sind die wesentlichen Aspekte:

Schutzstatus nach CITES

Der Grünbürzel-Sperlingspapagei ist im Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) gelistet.

  • Bedeutung von Anhang II: Arten in diesem Anhang sind nicht unmittelbar vom Aussterben bedroht, könnten jedoch gefährdet werden, wenn ihr Handel nicht streng reguliert wird. Für den internationalen Handel mit dieser Art sind spezielle Genehmigungen erforderlich.
  • Ziel: Kontrolle und Nachverfolgung des Handels, um Wildbestände zu schützen.

IUCN-Einstufung

Laut der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) wird der Grünbürzel-Sperlingspapagei derzeit als nicht gefährdet (Least Concern) eingestuft.

Gründe für die Einstufung:

  • Weit verbreitetes und großes Verbreitungsgebiet.
  • Keine Anzeichen für einen schnellen oder dramatischen Rückgang der Populationen.
  • Dennoch bestehen regionale Bedrohungen, z. B. durch Lebensraumverlust.

Bedrohungen:

  • Lebensraumverlust: Abholzung und die Umwandlung von Wäldern in landwirtschaftliche Flächen führen zu einem Rückgang geeigneter Lebensräume.
  • Fang für den Heimtierhandel: Obwohl der Handel reguliert ist, gibt es in einigen Regionen immer noch illegale Aktivitäten.
  • Verdrängung durch invasive Arten: In bestimmten Gebieten könnten eingeführte Arten mit den Grünbürzel-Sperlingspapageien um Nahrungsressourcen und Lebensraum konkurrieren.

Maßnahmen zum Schutz:

  • Schutzgebiete: Der Erhalt von Wäldern und natürlichen Habitaten in Mittel- und Südamerika ist entscheidend.
  • Regulierung des Handels: Durch die CITES-Bestimmungen wird der legale Handel dokumentiert und illegaler Handel eingeschränkt.
  • Zuchtprogramme: In Gefangenschaft gezüchtete Grünbürzel-Sperlingspapageien sind eine Alternative für den Heimtiermarkt, um den Druck auf Wildpopulationen zu verringern

Fazit
Der Grünbürzel-Sperlingspapagei ist derzeit nicht unmittelbar gefährdet, doch langfristige Bedrohungen wie Lebensraumverlust und illegaler Handel könnten seine Bestände beeinträchtigen. Eine kontinuierliche Überwachung der Populationen und die Einhaltung von Schutzmaßnahmen sind notwendig, um die Art langfristig zu sichern.

Annona sp. und Guave

sind Pflanzenarten, deren Früchte und Samen in der Ernährung von Vögeln, eine Rolle spielen:

Annona sp.:
Gattung: Annona
Familie: Annonengewächse (Annonaceae)
Merkmale: Annona ist eine Gattung tropischer Bäume und Sträucher, deren Früchte oft als exotische Früchte geschätzt werden.

Beispiele für bekannte Arten sind:

  • Cherimoya (Annona cherimola): Eine süße Frucht mit weichem Fruchtfleisch.
  • Zimtapfel (Annona squamosa): Eine Frucht mit weichem, cremigem Fruchtfleisch und vielen Samen.
  • Guanabana (Annona muricata): Auch als Sauersack bekannt, mit einem säuerlichen Geschmack.


Nutzen für Vögel: Die Samen und das Fruchtfleisch dieser Pflanzen sind eine natürliche Nahrungsquelle für viele Vogelarten in den Tropen.

Guave:
Wissenschaftlicher Name: Psidium guajava
Familie: Myrtengewächse (Myrtaceae)

Merkmale:

  • Ein immergrüner Baum oder Strauch, der vor allem in tropischen und subtropischen Regionen wächst.
  • Die Früchte sind rund bis birnenförmig, mit einer dünnen Schale, die je nach Sorte grün oder gelb ist.
  • Das Fruchtfleisch ist rosa, weiß oder gelb, mit einem süß-säuerlichen Geschmack und essbaren Kernen.

Nutzen für Vögel: Die Guave bietet Vögeln nahrhaftes Fruchtfleisch und Samen, die sie entweder direkt konsumieren oder zur Verbreitung beitragen, indem sie die Samen ausscheiden.

Beide Pflanzen sind typische Bestandteile der tropischen Flora. Sie liefern wichtige Nährstoffe wie Zucker, Vitamine und Fette.


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